Auch Eishockey-Bayernligisten brauchen Corona Hilfen!

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Pressemitteilung vom 15.10.2020

FW-Landtagsabgeordnete appellieren an Innenminister Herrmann

Seit Monaten kämpft der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) um politische Unterstützung für den Teamsport, insbesondere das Eishockey. Nachdem die DEL, DEL2, sowie die Oberligen staatliche Förderung durch den Bund erhalten, versuchte er nun mit seinen Fraktionskollegen Landtags-Vizepräsident Alexander Hold (Kempten) und Joachim Hanisch (Bruck), Innenminister Joachim Herrmann von der Notwendigkeit zu überzeugen, auch den Eishockey-Vereinen und weiteren Teamsportarten wie z.B. Handball in der Bayernliga unter die Arme zu greifen.
Bernhard Pohl, ehemaliger Präsident des ESV Kaufbeuren warnt vor Existenzproblemen, falls die Hilfe nicht kommt: „Gerade die Bayernligisten sind im besonderen Maße auf die Einnahmen von den Zuschauern und Kleinsponsoren angewiesen. Sie können auch die Ausgaben nicht in erheblichem Maße reduzieren. Wenn wir sie nicht gleichermaßen wie die höheren Ligen unterstützen, ist zu befürchten, dass an einigen Standorten das Licht ausgeht. Das müssen wir mit aller Macht verhindern.“
Alexander Hold, selbst Vorsitzender des Handballvereins SG Kempten-Kottern, richtet den Fokus vor allem auf die Nachwuchsarbeit der Clubs: „Wir müssen auch sehen, welch tolle Jugendarbeit in den Clubs, beim Eishockey, Handball, Basketball und Volleyball gemacht wird. Die Kleinen brauchen aber auch ihre Vorbilder. Deshalb müssen wir auch im Erwachsenenbereich den Spielbetrieb sicherstellen und den Vereinen die Hilfestellung geben, die sie aufgrund der Corona Einschränkungen benötigen.“
Joachim Hanisch, sportpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, möchte durch diese Aktion ein Signal für das Ehrenamt und in die gesamte Gesellschaft hinein senden: „Corona verlangt jeden von uns eine ganze Menge ab. In dieser Situation erkennen wir im besonderen Maße den Wert des Ehrenamts, der gerade im Sport besonders ausgeprägt ist. Mit dieser Unterstützung senden wir aber auch ein klares Signal an die gesamte Gesellschaft: Trotz der Pandemie bemühen wir uns alle, dass gewohnte Leben mit all seinen schönen Seiten soweit als möglich aufrecht zu erhalten. Es gibt eine Zeit nach Corona. Es wäre höchst kurzsichtig, wenn wir jetzt nicht helfen und danach die Strukturen wieder neu aufbauen zu müssen.“
Die drei Politiker haben die Vereine nun aufgefordert, Zahlenmaterial zu liefern. Auf dieser Grundlage hoffen sie, eine Beschlussfassung der Staatsregierung und des Landtags im Sinne der Clubs herbeiführen zu können.

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