Positive Signale für den Teamsport!

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PRESSEMITTEILUNG vom 22.12.2021

FW-Landtagsabgeordneter zu den Ergebnissen der Videokonferenzschaltung der Ministerpräsidenten und des Bundeskanzlers

Angesichts nach wie vor erheblicher gesundheitlicher Risiken der Corona-Pandemie insbesondere durch die Omikron-Variante haben die Ministerpräsidenten gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz beschlossen, ab dem 28. Dezember 2021 Profisport wieder ohne Zuschauer durchzuführen. Bayern hat dies bereits einige Wochen zuvor verfügt. Für Bernhard Pohl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion, ist das zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt: „Bei der derzeitigen Infektionslage ist es nicht zu verantworten, die Zuschauer bei sportlichen Großereignissen in die Stadien zu lassen. Ich habe mich im Sommer erfolgreich dafür eingesetzt, dass gerade im Teamsport und insbesondere beim Eishockey die Fans wieder live dabei sein können, inzwischen hat sich die Situation aber so drastisch verschlechtert, dass wir zumindest vorübergehend wieder deutliche Kontaktbeschränkungen brauchen. Das betrifft auch den Profisport.“
Als ehemaliger Präsident des ESV Kaufbeuren weiß Pohl aber auch, dass das Eishockey, aber auch die anderen Teamsportarten nur überlebensfähig sind, wenn Zuschauer zugelassen sind. „Gerade beim Eishockey sind die Spiele zwischen Weihnachten und Drei König richtungsweisend für den wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Saison. Die Einnahmen aus Eintrittskarten, der Gastronomie sowie den Verkauf von Merchandisingartikeln machen in diesem Zeitraum einen wesentlichen Teil des gesamten Jahresbudgets aus. Es ist für die Clubs besonders bitter, gerade in dieser Phase vor leeren Rängen spielen zu müssen“, erläutert Bernhard Pohl. Er stellt ebenso drastisch wie eindeutig fest: „Ohne staatliche Hilfe hat Eishockey in der Pandemie keine Überlebenschance!“
Pohl begrüßt es deshalb besonders, dass bei der Videoschaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler die Grundsatzentscheidung gefallen ist, die Unterstützung für den Teamsport ebenso fortzusetzen wie die Überbrückungshilfe für Unternehmen. Es gehe nun darum, die Rahmenbedingungen für die Clubs praxistauglich auszugestalten: „Die Coronahilfen für den Profisport sollen auch 2022 fortgesetzt werden. Die bisherigen Planungen sehen eine Verlängerung bis 31. März 2022 und eine Erhöhung des Höchstbetrages von 1,8 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro vor. Für das erste Quartal könnten die Clubs also 90 Prozent der entgangenen Zuschauereinnahmen bis zu einer Höchstgrenze von 500.000 Euro erhalten. Hier müssen wir im Interesse des Eishockeys aber versuchen, den Betrag noch zu erhöhen. Für die Vereine der DEL reicht das sicher nicht aus, um die Einnahmeausfälle einigermaßen zu kompensieren, sollte der Spielbetrieb bis Ende März vor leeren Rängen stattfinden. Dabei stimmt mich optimistisch, dass die bislang im Bundeshaushalt bereitgestellten Mittel noch nicht komplett verbraucht sind.
Geld wäre also vorhanden. Allerdings müssen die Hilfen beihilferechtlich noch mit der Europäischen Union abgestimmt werden“, erläutert der Landtagsabgeordnete.
Geld könnte auch aus der Überbrückungshilfe IV an die Vereine fließen. Hier sei es wichtig, dass der Bund die Möglichkeit der Doppelförderung einräumt und zusätzlich zu den entgangenen Zuschauereinnahmen auch die anderen Einnahmeausfälle ersetzt, sofern die Clubs einen Rückgang von mehr als 30 Prozent zu verzeichnen haben. Dann sollte es eine Erstattung von 70 Prozent geben, wie es die bisherige Überbrückungshilfe vorsah. Auch darüber wird Pohl nun mit den Kollegen aus dem Bundestag sowie dem Bundesinnenministerium und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern sprechen. „Der Freistaat Bayern ist für die Unterstützung des Profisports zwar nicht zuständig. Ich habe in der Vergangenheit aber immer auf die tatkräftige und durchsetzungsstarke Unterstützung unseres Innenministers Joachim Herrmann, seines Amtschefs Karl Michael Scheufele und der höchst kompetenten Sportabteilung des Innenministeriums setzen können. Ich bin sicher, dass wir auch in Zukunft für die Belange des Teamsports gemeinsam erfolgreich sein werden“, resümiert Bernhard Pohl. Die Weihnachtstage dienten zwar der Ruhe und Besinnung. Danach gehe es aber mit Volldampf für die Belange des Teamsports und insbesondere des Eishockeys weiter.

 

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