Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern nimmt Fahrt auf
PRESSEMITTEILUNG vom 19.08.2026
Heinisch/Pohl: FREIE WÄHLER führen Basisinitiative der Feuerwehren zum Erfolg!
Die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen verspricht, zum Erfolgsmodel zu werden:
171 der 2056 Kommunen haben sich an der Sammelbestellung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10 beteiligt. Die Ausschreibung des Landesfeuerwehrverbandes, der die Beschaffung koordiniert, hat am 06. August 2026 begonnen und soll im Oktober durch Zuschlag entschieden werden. Für Bernd Heinisch, Feuerwehrpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist dies ein beeindruckender Erfolg eines gelungenen Zusammenspiels der Feuerwehrbasis und den Kommunen einerseits sowie der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER andererseits.
Rückblende: Im Jahr 2021 kamen Markus Barnsteiner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Ostallgäu und inzwischen auch Stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern und Helmut Winkler, damals Vorsitzender der Feuerwehr der Stadt Kaufbeuren auf den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) zu mit der Bitte, sich für die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen einzusetzen. Sie haben sich dadurch insbesondere eine deutliche Entbürokratisierung des Beschaffungsvorgangs, aber auch erhebliche Kosteneinsparungen durch eine Zentralbeschaffung versprochen.
Bei einem Termin im Bayerischen Landtag am 31.05.2022 stellten die Vertreter der Feuerwehren der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit Bernhard Pohl ihre Pläne dem Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Sandro Kirchner (CSU) vor. Dieser versprach, den Vorschlag zu prüfen, ohne sich im Ergebnis allerdings bereits festzulegen.
In den darauffolgenden Monaten wurde die Thematik intensiv in der Feuerwehrbasis besprochen. Auch Bernhard Pohl veranstaltete eine Reihe von Gesprächsrunden mit Bürgermeistern und Feuerwehrvertretern. Das Ergebnis war deutlich: Sowohl die Feuerwehr als auch die Kommunalpolitiker unterstützen die Vorschläge mit großer Mehrheit.
Auch bei den regelmäßigen Diskussionen der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER mit der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes war die Zentralbeschaffung stets Thema.
Der Durchbruch kam dann im September 2024, als bei einer Veranstaltung des Bayerischen Landtags für ehrenamtliche Bürgermeister in Bayern Staatsminister Joachim Herrmann bei einem
Podiumsgespräch mit Bernhard Pohl verkündete: Die Zentralbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen kommt!
Ganz so schnell ging es mit der Umsetzung dann allerdings nicht. Das Innenministerium wollte zunächst eine einjährige Erprobung für das Feuerwehrfahrzeug LF 10 durchführen, ehe die Zentralbeschaffung dann standardisiert und ausgeweitet wird. Diese Testphase fand im Jahr 2025 statt und ist erfolgreich verlaufen. Jetzt geht die Zentralbeschaffung regulär an den Start!
Die Landtagsfraktionen von FREIEN WÄHLERN und CSU flankierten das Vorhaben durch einen Dringlichkeitsantrag vom 15.01.2025, der auf breite Zustimmung stieß. Dieser Impuls war sicher hilfreich bei der Beurteilung der Ergebnisse der Testphase. Die Regierungsfraktionen haben deutlich gemacht, dass sie das Vorhaben breit unterstützen.
Bernd Heinisch stellt zufrieden fest: „Die FREIEN WÄHLER reden nicht nur von Entbürokratisierung, sie machen es! Mit der Zentralbeschaffung entlasten wir unsere Feuerwehren und Kommunen nicht nur von unnötiger Bürokratie, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Kosteneinsparung. Das ist das richtige Signal in Zeiten knapper Kassen, insbesondere bei den Kommunen.“
Bernhard Pohl sieht darin auch einen herausragenden Erfolg für funktionierende politische Prozesse: „So funktioniert Demokratie! Feuerwehrexperten vor Ort setzen sich zusammen, entwickeln eine gute Idee, wir Parlamentarier setzen sie um. Wenn wir gemeinsam anpacken, sind wir erfolgreich. Ich danke natürlich vor allem meinen Heimatfeuerwehren in Kaufbeuren und im Ostallgäu, aber auch allen anderen Feuerwehrverbänden und – Vereinen, die hier mit angeschoben haben. Wenn dieses Beispiel Schule macht, geht es mit unserem Staat rasch wieder aufwärts.“, so Pohl abschließend.