Allgäuer Landtagsabgeordneter spricht mit Staatssekretär Zellmeier

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Pohl: Nesselwang braucht eine schnelle Lösung!

Der Bahnsteig am Nesselwanger Bahnhof ist marode, der Zugang zu den Gleisen nicht barrierefrei. Seit vielen Jahren kämpfen der für Nesselwang zuständige Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, Alt-Landrat Johann Fleschhut, Nesselwangs Erster Bürgermeister Franz Erhart und Gerhard Korn dafür, dass dieser Missstand endlich beseitigt wird. Pohl traf sich nun mit Josef Zellmeier, Staatssekretär im neugegründeten Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag, um hier Abhilfe zu erreichen. „Der Staatssekretär hat sich intensiv mit unserem Anliegen beschäftigt. Er hat sich viel Zeit genommen. Ich glaube auch, er hat verstanden, dass hier auch die Glaubwürdigkeit der Politik auf dem Spiel steht, wenn es über Jahre hinaus nicht gelingt, eine verhältnismäßig kleine, aber notwendige Baumaßnahme umzusetzen“, formuliert Pohl die Erwartungen.

Nachdem Zellmeier zugesagt hatte, den Vorschlag Pohls einer pragmatischen Teilabsenkung zu prüfen, hat die DB zwar mittlerweile dieser Maßnahme wegen zu vieler damit verbundener Anpassungsmaßnahmen eine Absage erteilt. Zumindest hat das DB-Bahnhofsmanagement Augsburg nunmehr den Bahnhof in Nesselwang für das Bauprogramm innerhalb des Konzerns angemeldet. Laut Zellmeier könnte bei erfolgreicher Berücksichtigung daher sogar noch in 2019 mit den Planungen für den gesamthaften barrierefreien Ausbau begonnen werden.

Auch beim Verkauf des Bahnhofsareals müsse nun Tempo gemacht werden, fordert der Ostallgäuer Abgeordnete Pohl. „Die Marktgemeinde wird von der Bahn ständig vertröstet und hingehalten. Zuletzt hieß es, man werde 2018 dem Bürgermeister ein Verkaufsangebot unterbreiten. Nun hat man ihn auf 2020 vertröstet. Das ist doch völlig unprofessionell“, schimpft Pohl. „Angeblich sollte durch die Bahnprivatisierung mehr professionelles Management und wirtschaftliches Denken einkehren. Ich habe manchmal das Gefühl, das Gegenteil ist der Fall. Das ist für uns nicht zu akzeptieren“, stellt Pohl fest. Er bat Zellmeier dringend, bei der Bahn vorstellig zu werden und für Abhilfe zu sorgen.

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