Aktionismus auf der Zielgeraden

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Kaufbeurer Landtagsabgeordneter verwundert über merkwürdige Zufälle

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) zeigt sich sehr verwundert über merkwürdige Zufälle. Vor Wochen habe er einen Termin mit dem Schwäbischen Regierungspräsidenten Erwin Lohner vereinbart, um über die Situation und Unterbringung der noch in Rieden lebenden Flüchtlinge zu sprechen. Bekanntlich wird das Asylbewerberheim zum Jahresende geschlossen. „Der Regierungspräsident hat den Termin kurz vorher um eine Woche verschoben. Das kann ja immer mal passieren, kurzfristige Terminänderungen sind nicht ungewöhnlich. Wenn ich dann aber am nächsten Tag durch die Presse darüber informiert werde, dass sich der Regierungspräsident genau zu diesem Thema mit dem Innenstaatssekretär, der Landrätin Zinnecker und dem Kollegen Pschierer trifft, sind das gelinge gesagt merkwürdige Zufälle. Im Übrigen hätte ich dann schon erwartet, dass Herr Lohner mich darüber informiert und zumindest in die Gespräche mit einbindet“, kritisiert Pohl. Der Abgeordnete erinnert daran, dass er gemeinsam mit Bürgermeisterin Inge Weiß und dem Gemeinderat monatelang einen einsamen Kampf für die Schließung des Asylbewerberheims gefochten habe. „Von Herrn Pschierer habe ich in dieser Sache erst etwas gehört, als die Entscheidung für die Schließung bereits gefallen war. Nun versucht er offenbar, auf der Zielgeraden noch Engagement zu zeigen, um frühere Versäumnisse zu kaschieren. Diese Aktion ist ein weiterer Beweis dafür, dass die CSU noch immer davon ausgeht, der Freistaat Bayern gehöre einer Partei und das Wohl und Wehe der Menschen sei ausschließlich von ihr abhängig. Hat es Franz Pschierer wirklich notwendig, so zu arbeiten? Er sollte doch endlich verstanden haben, dass alle gewählten Abgeordneten ihren Beitrag zum Wohle des Freistaats leisten wollen und dies anerkennen.“

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete erinnert seinen Kollegen in diesem Zusammenhang an die Worte, die er als Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ständig im Mund führt. Bei den Musikern betont Pschierer ständig den Wert von Kameradschaft und Kollegialität. Ich habe mich von Herzen gefreut, als er zum Wirtschaftsminister berufen wurde. Er sollte nun aber auch anerkennen, dass ich im Stimmkreis Kaufbeuren und darüber hinaus erfolgreiche und engagierte Arbeit mache. Es ist definitiv ein Gewinn für die Region, zwei Abgeordnete im Parlament zu haben. Da muss man sich das Leben nicht unnötig schwer machen“, so Pohl abschließend.

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