Füssens Konsolidierungskurs wird mit einer Rekordzuweisung belohnt!
PRESSEMITTEILUNG vom 30.10.2026
Verteilerausschuss entscheidet in München über Stabilisierungshilfen
Der Freistaat Bayern gewährt im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs einen Betrag von 250 Millionen Euro für Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen. Dieser Betrag wird im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs, den Bernhard Pohl als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags mit verhandelt, vereinbart und im Haushaltsgesetz verankert.
Die Stabilisierungshilfen werden in zwei Säulen gewährt, wobei in die Säule 1 Unterstützungsleistungen zur Schuldentilgung und die Säule 2 Investitionshilfen beinhaltet.
Die Unterstützungsleistung zum Schuldenabbau nach Säule 1 bekommen Kommunen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind, etwa weil sie besonders strukturschwach sind oder einen starken Einwohnerrückgang zu verzeichnen haben.
Der Verteilerausschuss, bestehend aus Beamten des Finanzministeriums und des Innenministeriums sowie den kommunalen Spitzenverbänden, hat nun eine für die Stadt Füssen äußerst erfreuliche Entscheidung getroffen.
Füssen erhält dabei Stabilisierungshilfen und Investitionszuschüsse in Höhe von 8,4 Millionen Euro.
Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER), stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, freut sich aus mehreren Gründen über die außerordentlich hohe Fördersumme: „Ich habe mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen für 2026 und 2027 auf ein Rekordniveau von 250 Millionen Euro aufwachsen, nicht zuletzt am vergangenen Montag bei den Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden zum kommunalen Finanzausgleich. Hierfür gibt es nicht nur Befürworter. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt Füssen als Best-Practice-Beispiel seit Jahren demonstriert, wie man eine heftige und äußerst bedrohliche Finanzsituation wieder in den Griff bekommt. Das Beispiel Füssen zeigt, dass unsere Koalition aus FREIEN WÄHLERN und CSU mit ihrem Kurs bei den Stabilisierungshilfen richtig liegt. Mein besonderer Dank gilt Bürgermeister Maximilian Eichstetter, dem kompletten Stadtrat, aber auch der Füssener Bevölkerung, die diesen Kurs mittragen. Ich danke auch Landrat Bernd Stapfner und meinem Kollegen Andreas Kaufmann für die gute Unterstützung, die Botschaften an die Verantwortlichen im Finanzministerium weiterzutragen und nicht zuletzt dem Verteilerausschuss selbst, der mit dieser Rekordförderung für die Stadt Füssen eine sehr gute Entscheidung getroffen hat.“
Auch der direkt gewählte Ostallgäuer Stimmkreisabgeordnete Andreas Kaufmann (CSU) hat erfolgreich für die Interessen der Stadt Füssen gekämpft. Er bilanziert: „Mit dieser starken Unterstützung aus dem Topf der Stabilisierungshilfen des Freistaats Bayern wird es der Stadt Füssen gelingen, ihre akute Finanzkrise nachhaltig zu überwinden. Als Stimmkreisabgeordneter arbeite ich hier als Bindeglied zwischen unseren Ostallgäuer Kommunen und den Entscheidungsträgern in München, um solche wichtigen Weichenstellungen tatkräftig zu begleiten. Gerade jetzt, wo die kommunalen Haushalte erheblich unter Druck gesetzt werden, hat die Stadt Füssen einen beispielhaften und außerordentlich erfolgreichen Konsolidierungskurs betrieben. Maximilian Eichstetter hat die Verantwortung 2020 in einer hochkritischen Lage übernommen und diesen Erfolgsweg seitdem gemeinsam mit dem Stadtrat, der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern konsequent geebnet – eine herausragende Teamleistung! Eine starke Stadt Füssen ist von zentraler Bedeutung für den Süden unseres Landkreises, letztlich aber ein Gewinn für unsere ganze Region. Es ist großartig zu sehen, dass sich die Stadt trotz all dieser harten Sparanstrengungen zukunftsorientiert aufstellt. Damit stellt sich die Stadt haushalterisch, strukturell und infrastrukturell zukunftsfähig auf und geht weiter nachhaltig gestärkt aus dieser schwierigen Phase hervor.“
Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter zieht ein dankbares Fazit: „Wenn ich daran denke, wo wir herkommen, bin ich vor allem dankbar für das, was wir gemeinsam erreicht haben. Die finanzielle Entwicklung der Stadt Füssen ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verantwortungsvoller Entscheidungen des Stadtrats und der Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger. Dieser gemeinsame Weg verlangt allen viel ab. Umso mehr danke ich allen, die ihn mittragen und mitgestalten. Mein Dank gilt ebenso unseren beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl und Andreas Kaufmann sowie Landrat Bernd Stapfner für ihre Unterstützung. Dem Freistaat Bayern und dem Verteilerausschuss danke ich für die hohe Zuwendung und das damit verbundene Vertrauen in unseren Konsolidierungskurs. Diese Hilfe ermöglicht es uns, notwendige Investitionen weiter voranzubringen und unsere finanzielle Situation nachhaltig zu verbessern. Wir haben viel erreicht, sind aber noch nicht am Ziel. Deshalb werden wir auch in den kommenden Jahren konsequent und verantwortungsvoll weiterarbeiten.“
Der Ostallgäuer Landrat Bernd Stapfner hat gemeinsam mit den beiden Abgeordneten und dem Bürgermeister im Finanzministerium dafür geworben, Füssen ganz besonders zu unterstützen. Auch er freut sich über die hohe Zuwendung: „Die Sanierungsbemühungen der Stadt Füssen sind nicht hoch genug einzuschätzen. Gerade in einer Zeit, die den kommunalen Haushalten alles abverlangt und zu erheblichen finanziellen Verwerfungen führt, hat die Stadt Füssen außerordentlich erfolgreich Haushaltskonsolidierung betrieben. Die Unterstützung des Freistaats Bayern durch die Stabilisierungshilfen war dabei in den vergangenen Jahren äußerst wichtig. Die Stadt hat aber mit ihrem strikten und konsequenten Konsolidierungskurs maßgeblich den Erfolgsweg bereitet. Dank der außerordentlich hohen Unterstützung ist Füssen nun in der Lage, den Weg der finanziellen Gesundung zu beschleunigen. Als Landrat des Ostallgäus ist es mir ganz besonders wichtig, durchgehend starke Städte und Gemeinden zu haben. Eine starke Stadt Füssen ist gut und wichtig für den Süden des Landkreises, letztlich aber auch für uns alle.“

